Monatsarchive: April 2020

Ein SGU-Segler dachte sich, wenn ich nicht auf das Wasser darf, dann eben an Land, Link zum Video.

Bayerischer Seglerverband e.V. · Georg-Brauchle-Ring 93 · 80992 München · Tel. 089 15702 366 · Fax: 089 1571724 · bsv@bayernsail.de · www.bayernsail.de

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vorstände unserer Mitgliedsvereine,

mit diesem Schreiben erhalten Sie den heute vom Bayerischen Innen-ministerium aktualisierten Informationstext zur Situation an unseren Seen.
Untersagt ist der Betrieb sämtlicher Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens sondern der Freizeitgestaltung dienen. Damit ist der Betrieb von Sportboothäfen, Vereinsgeländen, Trockenliege-plätzen, Bootshallen, Wasserski- und Wakeboardanlagen etc. ausgeschlos-sen. Sie bleiben gesperrt. Damit bleibt auch der Zugriff auf die dort befind-lichen Wasserfahrzeuge verwehrt. Auch die Vermietung von Wassersport-fahrzeugen dient der Freizeitgestaltung und ist untersagt.
Der Kranbetrieb von Booten ist grundsätzlich nur gewerblich zulässig.
Ein Einwassern von Wassersportfahrzeugen/-geräten von Privatleuten ist lediglich in öffentlich zugängigen Bereichen, z.B. an öffentlichen Slipstellen, zulässig. Auch Arbeiten von Bootseignern an ihren Wasserfahrzeugen (z.B. Herrichten zur Vorbereitung der Einwasserung, Streichen, Schleifen etc.) stellen keinen triftigen Grund zum Verlassen des eigenen Hausstands
dar und sind derzeit nicht zulässig.
Durch diese Regelung kann der Segelsport über Ostern, vorläufig bis 19. April, in unseren Vereinen nicht ausgeübt werden. Wir bitten Sie sehr, dass Sie in Ihren Vereinen für die Durchsetzung der Rechtsverordnung
sorgen. Es geht bei Bekämpfung des Coronavirus um das Allgemeinwohl in Bayern.
Der Vorstand des Bayerischen Seglerverbandes bedauert die aktuelle Situation sehr. Wir sind weiterhin mit den zuständigen Stellen in einem guten Gedankenaustausch und hoffen, Ihnen schon bald positive Nachrich-ten mitteilen zu können.
Der tägliche Corona-Newsletter des Bayerischen Sport- und Innenministers Joachim Herrmann gibt Ihnen einen Überblick über die Gesamtsituation. Er erscheint täglich gegen 19 Uhr auf der Website des Bayerischen Innenminis-teriums unter dem Link: https://www.stmi.bayern.de/med/aktuell/archiv/2020/200322coronaupdate/

Wir wünschen Ihnen und Ihren Mitgliedern trotz der außergewöhnlichen und surreal erscheinenden Lage alles Gute.
Ihre Vorstände des
Bayerischer Seglerverband e.V.

Wassersport in Bayern im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie:
Die Wassersportsaison hat aufgrund des sonnigen Frühlingswetters pünktlich zu den Osterferien Fahrt aufgenommen. Allerdings treffen auch den Wassersport in der gegenwärtigen Lage viele Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.
Wie in vielen anderen Bereichen auch wird den Betroffenen in dieser Zeit großes Verständnis aber vor allem auch Einsicht und selbstkritisches Handeln abverlangt. Was heißt das nun konkret?
Der Schutzzweck der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist die Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus. Der eigene Haus-stand darf nur bei Vorliegen eines triftigen Grundes verlassen werden (bspw. Arztbesuch, Einkaufen, Berufsausübung etc.).
Sport und Bewegung an der frischen Luft stellen einen triftigen Grund dar, allerdings ausschließlich alleine oder mit Angehörigen des eigenen Haus-standes und ohne jede sonstige Gruppenbildung.
Dieses gilt auf den Bundeswasserstraßen Main, Main-Donau-Kanal und Donau und auf allen bayerischen Landesgewässern, wie z.B. dem Chiemsee.
Untersagt ist der Betrieb sämtlicher Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens sondern der Freizeitgestaltung dienen. Damit ist der Betrieb von Sportboothäfen, Vereinsgeländen, Trockenliege-plätzen, Bootshallen, Wasserski- und Wakeboardanlagen etc. ausge-schlossen. Sie bleiben gesperrt. Damit bleibt auch der Zugriff auf die dort befindlichen Wasserfahrzeuge verwehrt. Auch die Vermietung von
Wassersportfahrzeugen dient der Freizeitgestaltung und ist untersagt.
Der Kranbetrieb von Booten ist grundsätzlich nur gewerblich zulässig.
Ein Einwassern von Wassersportfahrzeugen/-geräten von Privatleuten ist lediglich in öffentlich zugängigen Bereichen, z.B. an öffentlichen Slipstellen, zulässig. Auch Arbeiten von Bootseignern an ihren Wasserfahrzeugen (z.B. Herrichten zur Vorbereitung der Einwasserung, Streichen, Schleifen etc.) stellen keinen triftigen Grund zum Verlassen des eigenen Hausstands dar und sind derzeit nicht zulässig.
Zugelassen ist die Ausübung des Sports und die Bewegung an der frischen Luft, allerdings nur alleine oder mit Personen des eigenen Hausstands.
Hierunter fallen insbesondere:
Bootfahren mit Segel- oder Ruderbooten
– Stand-up-Paddeln
– Kitesurfen, Windsurfen
– u.ä.

Der Betrieb von maschinengetriebenen Sportbooten ist nicht zulässig; dieser fällt nicht unter den Begriff „sportliche Betätigung“. Keine Rolle spielt dabei, ob es sich um Verbrennungsoder Elektromotoren handelt.
Angeln ist gestattet, entsprechend der jeweiligen Fischereierlaubnis-auflagen auch vom Ruderboot oder Motorboot aus. Gemeinschaftsangeln ist nicht erlaubt.
Bitte beachten Sie: Bei der Ausübung des Wassersports kommt es immer wieder zu Rettungseinsätzen, bei denen die Wasserwacht, die DLRG, die Rettungsdienste, die Feuerwehr und Polizei eingebunden werden. Deren Einsatz wird gerade jetzt insbesondere anderweitig gebraucht.

An die Mitgliedsvereine des
Bayerischer Seglerverband e.V.
München, 31.03.2020

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vorstände unserer Mitgliedsvereine,

gerade erhalten wir die ab heute wirksame Rechtsverordnung der Bayerischen Staatsregierung (siehe beigefügte PDF-Datei) die unmissverständlich ist.
Durch § 2 Satz 1 der Rechtsverordnung ist geregelt: “Untersagt ist der Betrieb sämtlicher Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens sondern der Freizeitgestaltung dienen.“ Damit ist der Betrieb und die Nutzung aller bayerischen Häfen, das betrifft auch Werften, Boots- vermietungen, Schulungsbetriebe mit Sportgeräten etc., generell untersagt.
Untersagt ist auch der Transport von Sportgeräten zu Hafenanlagen. Ausnahmen gibt es nur bei Ausübung eines Gewerbes.
Durch diese Rechtsverordnung können theoretisch lediglich unorganisierte Wassersportler über einen öffentlichen oder privaten Zugang an und in das Wasser. Diese müssen und sollten sich aber darüber im Klaren sein, dass zum einen die Gewässer überwiegend unbeaufsichtigt sind und im Falle eines Unfalls anderweitig benötigte Ressourcen unnötig gebunden werden.
Leider kann durch diese Regelung unser Segelsport vorläufig bis 19. April nicht ausgeübt werden. Wir bitten Sie sehr, dass Sie in Ihren Vereinen für die Durchsetzung der Rechtsverordnung sorgen. Es geht bei Bekämpfung des Coronavirus schließlich um das Allgemeinwohl in Bayern.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Vorstände des
Bayerischer Seglerverband

Weise ist der Mensch, der Dingen nicht nachtrauert, die er nicht besitzt, sondern sich der Dinge erfreut, die er hat. (Epiktet)

Liebe Mitglieder,
in meinem Schreiben vom 18. März habe ich Dir mitgeteilt, welche unmittelbaren Auswirkungen die Beschränkungen auf unsere SGU und uns Mitglieder haben.

In der Zwischenzeit haben wir auch diverse Anfragen von einigen Mitgliedern bekommen, die wir nunmehr konkret beantworten können, da uns gestern ein Schreiben des Bayerischen Seglerverbandes erreicht hat. Dieses Schreiben ist gesondert gespeichert. Nachfolgend auch der Link des Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.

https://www.verkuendung-bayern.de/files/baymbl/2020/158/baymbl-2020-158.pdf

Im Kern bedeutet das für uns, dass bis einschließlich 19. April 2020 die gesamten Anlagen der SGU nicht mehr benutzt werden dürfen. Dazu zählen auch der Steg, die Slipanlagen und das Vereinsgelände. Im letzten Schreiben haben wir ja schon mitgeteilt, dass das Clubhaus nicht benutzt werden darf.

Bei den kalten Temperaturen fällt das im Augenblick sicher nicht sonderlich schwer, diese Beschränkung zu beachten, aber ich bitte Euch eindringlich diese Beschränkung einzuhalten. Sofern hier kontrolliert wird, hat das neben persönlichen Konsequenzen gegebenfalls auch negative Auswirkungen auf den Vorstand.

Als Segler sind wir Disziplin gewöhnt und daher sollte es uns nicht allzu schwer fallen, diese Zeit zu überwinden.

Ich wünsche Euch, auch im Namen des gesamten Vorstandes, alles Gute, verbunden mit der Bitte, dass Ihr die Situation ernst nehmt und alle gesund in die neue Segelsaison starten könnt.

Es grüßt Euch herzlich,

Dieter
1. Vorsitzender
Segler-Gemeinschaft Utting e.V.