Regatta-Regeln lernen

Gestern Abend trafen sich 15 Regattasegler um sich auf die neue Saison vorzubereiten. Bei manchen Fragen gab es hitzige Diskussionen, bei anderen einen Kommentar, der alle zum Lachen brachte. Wir stellten fest, zusammen macht das Lernen mehr Spaß. Und so wir wollen uns in der Saison nochmal zusammensetzen, da wir lange nicht alle Fragen des Spiels durchgemacht haben.

Regatten im Winter

Ich kann mich erinnern, das es früher schon SGU-Mitglieder gab, die im Winter Regatten auf Eis segelten. Dieses Jahr versuchte es Bernd Jahn. Er segelte 2 Regatten und war sehr erfolgreich. Bei seiner ersten Regatta, der Tschechischen Meisterschaft erreichte er Platz 12. Bei seiner zweiten Regatta, der Welt- und Europameisterschaft, erreichte er den 2. Platz in der Bronze-Gruppe.

Herzlichen Glückwunsch!

Traueranzeige Eva Gehring

Wir trauern um unser langjähriges Mitglied Eva Gehring


Knoten & Seemannsgarn

Letzten Freitag trafen sich wieder einige Mitglieder um zu ratschen und Knoten zu üben. Dank auch an Bernd Heine, der sich mit seinem reichen Erfahrungsschatz mit einbringt.

Traueranzeige Karl Meister

 

Karl Meister, geb. 11.August 1929 ist am Donnerstag den 1. Feb 2018 verstorben.

Wer so gelebt wie Du im Leben,
wer so erfüllte seine Pflicht,
der hat das Höchste hingegeben,
der stirbt auch selbst im Tode nicht.In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Mann, meinem liebevollen Vater, Bruder, Schwiegervater, Opa und Onkel

Karl Meister

11. August 1929   –  1. Februar 2018

In stiller Trauer:
Rolanda
Carolin mit Claus und Clara
sowie alle Verwanten

Die Urnenbeisetzung findet am Mittwoch, dem
21. Februar 2018 um 14 Uhr
auf dem Friedhof in Pullach, Münchener Str.42, statt.
Im Anschluss laden wir zum gemeinsamen Kaffeetrinken in die Villa Antica, Habenschadenstraße 1, Pullach.

 

Traueranzeige Klaus Reimann

Klaus Reimann, geb. 15.Januar 1935 ist am Donnerstag den 11. Januar 2018 verstorben.

Die Trauerfeier ist für Mittwoch den 31. Januar 2018 um 14:00 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum in der Laibnerstraße 25, 86919 Utting angesetzt.

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt.

Anstelle von Blumen und Kränzen bittet die Familie Reimann um eine Spende an AWO Utting. IBAN: DE 49 7005 2060 0000 1546 66, Kennwort: Klaus Reimann

Traueradresse:  Renate Reimann, Waldaweg 17, 86919 Utting

Rudi-Mayer-Regatta: alter und neuer Clubmeister Bernd Jahn

Letzten Samstag fand die Rudi-Mayer-Regatta statt, bei der unsere Club-Meisterschaft ausgesegelt wurde. Zuerst gab es ein Weißwurst-Frühstück und Flaute. Gegen 14:00 Uhr kamen die ersten Windstriche auf. Zwischen 15:00 und 18:00 Uhr konnten die 18 Boote bei leichtem Wind, 2 Bft., aus Nord drei schöne Wettfahrten segeln. Somit war der Sonntag als Wettfahrttag nicht nötig. Nach einem guten Schweinsbraten fand die Siegerehrung statt. Frederik Petersen vom HSC auf einer J70 belegte den ersten Platz. Den zweiten Platz errang Bernd Jahn auf einem Musto Performance Skiff, der damit auch wieder Club-Meister wurde. Den dritten Platz belegte eine Steuerfrau, Bettina Funke vom ASC auf einem H-Boot. Wir gratulieren allen Sieger recht herzlich.

   

   

Das letzte Gemeinsame Segeln in 2017

Gestern wollten 6 Seglerinnen und Segler nochmal zusammen segeln. Der Regen sollte später kommen und 2-3 Bft sind ja schön zum Segeln. So dachten wir. Aber pünktlich um 13:00 Uhr war der Ammersee spiegelblank. Auch etwas Warten brachte nur den Regen aber keinen Wind.
Die letzte Gelegenheit gemeinsamen zu segeln ist das Absegeln. Hoffen wir das dann besserer Wind und kein Regen ist.

24 Std.-Regatta – ein Erfahrungsbericht

Schon Wochen im Voraus war ich gespannt und freute mich auf meine erste 24h Regatta am Ammersee. Kurz zu meiner Person: Ich heiße Christian, bin 21 Jahre alt und seit dem letzten Jahr Mitglied in der SGU. Nachdem ich zusammen mit Maria im Mai meine erste Regatta überhaupt gesegelt bin, hat mich das Regattafieber so richtig gepackt. Das ist wohl auch Maria nicht entgangen und so wurde ich von Ihr als drittes Mitglied einer noch unvollzähligen Crew für die 24h Regatta vorgeschlagen. Ich war natürlich sofort begeistert! Schon ging es los mit den Vorbereitungen, schließlich würden wir 24 Stunden auf dem See verbringen. Zunächst telefonierte ich mit Ralf, dem das Regattaboot, die Boxing Kangaroo (Jantar 21), gehört. Ralf  klärte mich über die Besonderheiten dieser Regatta auf und erzählte mir von Vorkommnissen seiner beachtlichen 25 Teilnahmen. Natürlich trafen wir uns zuvor noch zum Segeln, dass ich sein Boot kennen und segeln lernen konnte. Als dann der Samstag immer näher rückte, war ich regelmäßig am Abrufen des Wind- und Wetterberichts, in der Hoffnung einigermaßen trockenes Wetter und vor allem guten Wind zu haben. Dann war es so weit. Wir trafen uns um 10 Uhr in Utting, jeder mit viel Ausrüstung und Proviant bepackt. Als ich zum See hinunter ging wurde mir klar, das wird ein richtig guter Regattatag. Sonne und richtig viel Wind, was will man mehr! Doch schon auf der Fahrt zum Start nach St. Alban wurde uns auch bewusst, dass das kein Kaffeesegeln wird, sondern Arbeit, denn der Ammersee hatte sich fast in ein Meer verwandelt, so unruhig war Wasser und Wind. In St. Alban angekommen stärkten wir uns nochmal mit einer Mahlzeit vor dem Start. Immer mehr Boote kamen in den Süden des Sees gesegelt und kreuzten wild vor der Startlinie. Dann pünktlich um 12 Uhr der vierte Schuss. Und los! Ich war sehr begeistert vom Starterfeld, kleine und große Schiffe versuchten zum bestmöglichsten Zeitpunkt an der Line zu sein. Eigentlich ein Wunder dass dabei nichts passiert. Nach dem Start ging es Richtung Norden zur ersten Tonne bei Holzhausen, an Utting vorbei und bei Schondorf um die zweite Tonne und Richtung Herrschinger Bucht. Der Wind war so stark, dass wir teilweise nur mit dem Großsegel fuhren um eine unnötig starke Kränkung und Anfälligkeit gegenüber Böen zu verhindern. Für die erste Runde benötigten wir 3 Stunden, für die zweite ebenso. Nun hofften wir, dass der Wind und die Böen gegen Abend und für die Nacht nachlassen würde, doch dem war nicht so. In der dritten Runde gegen 19 Uhr entschieden wir, schweren Herzens auf Höhe Schondorf, nicht weiter zu Segeln. Das Risiko war uns einfach zu groß in der Nacht die Böen nicht zu sehen, zumal wir mit unserem relativ leichten Schwertboot untertags schon genug zu tun hatten. So machten wir uns auf Deck am Steg noch einen gemütlichen Abend und ließen den dennoch sehr schönen Segeltag ausklingen. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Jahr und hoffe dann die 24 Stunden durchsegeln zu können.

Christian

Link zu Fotos vom SCLL (Veranstalter)

 

Gemeinsames Segeln: 10 Boote, einsamer Steuermann und verlorener Kiel

Es zeigte sich wieder einmal, die Wettervorhersage kann man vergessen. Für Samstag waren 4 Knoten und für Sonntag 15 Knoten Wind angesagt. Es war genau anders herum. 10 SGU-Boote nutzten am Samstag den schönen leichten Wind zum Segeln. Allerdings hätte es noch einige Plätze zum Mitsegeln gegeben. Deshalb gab es leider den einsamen Steuermann. Eigentlich wäre es noch ein Boot mehr gewesen, aber das kam nicht weit. Ein kräftiger Vorschoter zog das Fall für den Hubkiel an, pling, wumm, und der Kiel war weg. Das Malheur wurde anschließend mit viel Rotwein begossen. Am Abend wurde der Grill angeheizt. Zusammen mit der Segel-Jugend und deren Eltern war es ein langer netter Abend.