Jeannette Ahrens

Liebe Mitglieder der SGU,


seit dem 29. Mai 2020 liegt das Corona-Pandemie-Rahmenhygienekonzept-Sport (Basis ist der Vollzug des Infektionsschutzgesetzes) vor, an das wir uns als SGU halten.

Wie bekanntgegeben, ist gemäß Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung dasVereinsleben im Segelsport ab dem 8. Juni 2020 in vollem Umfang wieder möglich. Allerdings bleiben auch nach diesem Stichtag die grundsätzlichen Regelungen in Kraft, die sich aus den geltenden Verordnungen der Bayerischen Staatsregierung für den Betrieb von Vereinen und das Durchführen von Training und Wettkämpfen ergeben.
Hierzu gibt es bereits einen Aushang am Clubhaus.

  • Zusammengefasst hier die aktuellen Punkte:
  • Vollumfängliche Nutzung der Vereinsgrundstücke.
  • Betretungsverbot aller Personen, die Symptome einer Grippe- oder
  • Erkältungskrankheit aufweisen bzw. wenn diese Symptome im Haushalt oder nahem Umfeld vorliegen.
  • Sofern jemand nach dem Besuch der SGU auf COVID 19 positiv getestet wurde, bitte unverzüglich den Vorstand informieren.
  • Verweilen auf dem Clubgelände auf die Dauer der Sportausübung begrenzt.
  • Beibehaltung von Abstandsgebot (1,5m) – wo das nicht gewährleistet ist, gilt das Tragen von Mund/Nase-Maske (z.B. Steg).
  • Kontaktbeschränkung (Haushaltszugehörigkeit und/oder direkte Verwandtschaft).
  • Einhaltung der Hygienemaßnahmen (Hände waschen/desinfizieren).
  • Umkleide und Duschen sind weiterhin gesperrt.
  • Toiletten und Getränkeautomatenraum sind geöffnet; dürfen aber jeweils nur von einer Person (bei Kindern mit Begleitperson) benutzt werden.
  • Innenräume dürfen nur mit Mund/Nase-Maske betreten werden.
  • Stegbenutzung – es gilt die „Vorfahrtsregel“, dass die vom Steg kommenden Personen Vorrang haben. Maskenpflicht gilt im o.g. Sinne des Abstandsgebotes.
  • Segeln ist nur für Einzelpersonen, mit Personen aus der Hausgemeinschaft zuzüglich einer weiteren Person gestattet.
  • Anwesenheitsliste – Jeder Nutzer der Clubanlagen hat sich in die Anwesenheitsliste einzutragen (Ausgehängt auf der Terrasse unter dem Balkon); dabei ist Datum, Ankunfts- und Abreisezeit, sowie Name oder Mitgliedsnummer sowie Anzahl der Personen anzugeben. Sofern die Liste voll beschrieben ist, bitte abnehmen und in den Briefkasten einwerfen.
  • Einfacher ist die Variante mittels QR-Code: Sobald Ihr auf dem SGU Gelände seid, bitte QR-Code scannen und eine Email versenden (das könnt Ihr sogar mit SGU WLan machen). Die Daten werden automatisch nach 4 Wochen gelöscht.

Clubhaus – Aufgrund der strikten Vorgaben, die u.a. auch die regelmäßige tägliche Desinfektion von Oberflächen (z.B. Türgriffe, Tischoberflächen u. ä.) vorsieht, ist es äußerst aufwändig, dies zu organisieren und vor allem sicherzustellen, dass die Vorgaben ordnungsgemäß aus- und durchgeführt werden. Aus diesem Grund hat der Vorstand beschlossen, dass die komplette Öffnung des Clubhauses dann möglich ist, wenn sich ausreichend Mitglieder finden, die sich für eine zuverlässige Umsetzung dieser Hygienevorgabe bereit erklären. Sollte dies der Fall sein, wären wir in der Lage, das Clubhaus unter Beachtung aller o.g. Punkte und vorbehaltlich

zwischenzeitlich weiterer behördlicher Lockerungen, das Clubhaus zu öffnen.

Wir wollen für jede Woche eine Person bestimmen, die jeweils für diese Woche folgende Aufgaben übernimmt:

Einmal am Tag (morgens oder abends) alle Türklinken im Gebäude desinfizieren (vor allem Haustüren, Toilettentüren, -waschtisch und sonstige Armaturen, Türe am Automaten-Raum etc.), die Oberflächen in der Küche feucht abwischen und desinfizieren, und die zur Benutzung freigegeben Tische (innen und außen) feucht abwischen und desinfizieren.

Sofern wir mit Euerer Unterstützung diese Voraussetzungen schaffen können, ist es denkbar, dass wir das Clubhaus bis spätestens 1. Juli 2020 wieder öffnen könnten.

Freiwillige melden sich bitte im Sekretariat bei Jeannette Ahrens (ahrens@s-g-u.de)

An dieser Stelle sei vorsorglich auch schon darauf hingewiesen, dass dann bei Küchenbenutzung jedes benutzte Geschirr selbst gewaschen und wieder zurückgestellt werden muss.

Es müsste sichergestellt sein, dass das Clubhaus immer gelüftet ist; das heißt, die Türen unten und oben müssten zwecks Sicherstellung einer ausreichenden Lüftung immer geöffnet bleiben während Mitglieder sich im Haus aufhalten.

Im Falle von Gewitter und Regen dürfen vorübergehend größere Menschenansammlungen im Clubhaus vorkommen, allerdings mit Blick auf Abstandsregeln nur unter Anwendung der Mund- und Nasenmasken Vorgaben (Abstandsregel).

Ich kann sehr gut verstehen, dass diese Anforderungen aufwändig und auch unbequem sind, allerdings sitzen wir hier sprichwörtlich alle im gleichen Boot.

Ich bitte Euch daher sehr, im Sinne einer sicheren und kameradschaftlichen Verhaltensweise Euch an diese Maßnahmen zu halten, so dass wir zumindest weitgehend unserer Leidenschaft, dem Segeln nachgehen können.

Je disziplinierter wir uns jetzt verhalten, umso höher sind die Chancen, dass sich wieder eine Normalität einstellen wird.

Mit sportlichen Grüßen,

Dieter Hierner

https://www.bayernsail.de/

Bitte beachten erst ab Montag, 11. Mai 2020

Liebe Mitglieder,
lange mussten wir warten, jetzt aber geht alles ganz schnell.

Ab Montag 11.5. können/müssen die Boote ins Wasser, d.h. slippen ist angesagt. Dringender Aufruf an all diejenigen, die auf dem „Ernst-Parkplatz“ ihre Boote liegen haben, diese unbedingt zügig entfernen.

Da wir jetzt keinen gemeinsamen Sliptermin bekommen, bitten wir alle, dass Ihr Euch selbst umgehend um einen Termin kümmert.

Und hier die wichtigsten Hinweise und Verhaltensregeln:

  • Unser Clubhaus bleibt geschlossen.
  • Die Toiletten dürfen benutzt werden.
  • Der Umkleideraum bleibt geschlossen, die Duschen dürfen nicht benutzt werden.
  • Das Club-Gelände darf betreten und benutzt werden, inklusive Slipanlage und Steg.
  • Es ist auf dem Steg und auf dem Club-Gelände eine Gruppenbildung zu vermeiden und der Abstand von 1,5 m ist zwingend einzuhalten.
  • Der Steg darf nur benutzt werden um auf die Schiffe zu kommen. Kein Badebetrieb, kein Aufhalten oder Baden auf dem Brahm.
  • Auf dem Steg ist Mundschutz zu tragen, falls man sich nicht alleine auf dem Steg aufhält.
  • Es gilt auf dem Steg die Vorfahrtsregel:  Wer den Steg verlässt hat quasi Vorfahrt.

Still ruht der See, Montag, 4. Mai 2020

Zutritt verboten, nur das Unkraut hält sich nicht daran.

Sehr geehrte Damen und Herren,
Der Freistaat Bayern und Ministerpräsident Markus Söder haben heute weitgreifende Lockerungen der Maßnahmen rund um die Pandemie-einschränkungen bekannt gegeben.
Und nun sind auch unsere sportlichen Aktivitäten – von Markus Söder auch wörtlich „der Segelsport“ benannt – positiv betroffen: Individualsport auf den bayerischen Gewässern soll schon ab Mitte Mai wieder möglich sein. Genauere Hinweise und Regelungen dafür sind noch nicht bekannt und werden für morgen erwartet und in den nächsten Tagen zwischen der
Politik und den Fachverbänden definiert und bekanntgegeben.
Auch die Vereins- und Clubgastronomie darf ab Mitte Mai wieder arbeiten. Am Anfang, Mitte Mai, nur im Außenbereich, ab Pfingsten ist auch beabsichtigt, Lokale mit schlüssigen Hygienekonzepten wieder zu öffnen.
Der Bayerische Seglerverband, der in den letzten Wochen maßgeblich mit den zuständigen Stellen im Innenministerium zusammengearbeitet hat, wird so schnell wie möglich zu den Lockerungen Empfehlungen für die Vereine bekanntgeben.
Übereinstimmung besteht, dass die Maßnahmen der Staatsregierung zur Eindämmung der Pandemie, jetzt auch die Lockerungen, vom Segelsport mitgetragen werden.
Individuelle Petitionen an die Staatsregierung, insbesondere zur Durchsetzung von Partikularinteressen, werden die Segelvereine in Bayern auch weiterhin nicht unterstützen.
Mit besten Grüßen
Ihre Vorstände des
Bayerischer Seglerverband e.V


Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht,
                      sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.
                                                                                                                    Vaclav Havel

Liebe Mitglieder,
es gibt noch nichts Neues. Berlin hat bereits gelockert, aber in Bayern hat sich leider noch nichts bewegt.

Wir bleiben eng an den Veröffentlichungen speziell über den Bayerischen Landessportverband dran. Sobald sich Lockerungen abzeichnen, die eine wie auch immer geartete Öffnung der Clubanlagen zulässt, werden wir zeitnah informieren.
www.bayernsail.de/index.php/85-bsv-artikel/1112-aktuelle-lage
Bitte in erster Linie auf Eure Gesundheit achten, dann kann man auch zu gegebener Zeit den Segelsport wieder genießen.

Mit sportlichen Grüßen
Dieter Hierner
1. Vorsitzender

Bayerischer Seglerverband e.V. · Georg-Brauchle-Ring 93 · 80992 München · Tel. 089 15702 366 · Fax: 089 1571724 · bsv@bayernsail.de · www.bayernsail.de

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vorstände unserer Mitgliedsvereine,

mit diesem Schreiben erhalten Sie den heute vom Bayerischen Innen-ministerium aktualisierten Informationstext zur Situation an unseren Seen.
Untersagt ist der Betrieb sämtlicher Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens sondern der Freizeitgestaltung dienen. Damit ist der Betrieb von Sportboothäfen, Vereinsgeländen, Trockenliege-plätzen, Bootshallen, Wasserski- und Wakeboardanlagen etc. ausgeschlos-sen. Sie bleiben gesperrt. Damit bleibt auch der Zugriff auf die dort befind-lichen Wasserfahrzeuge verwehrt. Auch die Vermietung von Wassersport-fahrzeugen dient der Freizeitgestaltung und ist untersagt.
Der Kranbetrieb von Booten ist grundsätzlich nur gewerblich zulässig.
Ein Einwassern von Wassersportfahrzeugen/-geräten von Privatleuten ist lediglich in öffentlich zugängigen Bereichen, z.B. an öffentlichen Slipstellen, zulässig. Auch Arbeiten von Bootseignern an ihren Wasserfahrzeugen (z.B. Herrichten zur Vorbereitung der Einwasserung, Streichen, Schleifen etc.) stellen keinen triftigen Grund zum Verlassen des eigenen Hausstands
dar und sind derzeit nicht zulässig.
Durch diese Regelung kann der Segelsport über Ostern, vorläufig bis 19. April, in unseren Vereinen nicht ausgeübt werden. Wir bitten Sie sehr, dass Sie in Ihren Vereinen für die Durchsetzung der Rechtsverordnung
sorgen. Es geht bei Bekämpfung des Coronavirus um das Allgemeinwohl in Bayern.
Der Vorstand des Bayerischen Seglerverbandes bedauert die aktuelle Situation sehr. Wir sind weiterhin mit den zuständigen Stellen in einem guten Gedankenaustausch und hoffen, Ihnen schon bald positive Nachrich-ten mitteilen zu können.
Der tägliche Corona-Newsletter des Bayerischen Sport- und Innenministers Joachim Herrmann gibt Ihnen einen Überblick über die Gesamtsituation. Er erscheint täglich gegen 19 Uhr auf der Website des Bayerischen Innenminis-teriums unter dem Link: https://www.stmi.bayern.de/med/aktuell/archiv/2020/200322coronaupdate/

Wir wünschen Ihnen und Ihren Mitgliedern trotz der außergewöhnlichen und surreal erscheinenden Lage alles Gute.
Ihre Vorstände des
Bayerischer Seglerverband e.V.

Wassersport in Bayern im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie:
Die Wassersportsaison hat aufgrund des sonnigen Frühlingswetters pünktlich zu den Osterferien Fahrt aufgenommen. Allerdings treffen auch den Wassersport in der gegenwärtigen Lage viele Einschränkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie.
Wie in vielen anderen Bereichen auch wird den Betroffenen in dieser Zeit großes Verständnis aber vor allem auch Einsicht und selbstkritisches Handeln abverlangt. Was heißt das nun konkret?
Der Schutzzweck der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist die Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus. Der eigene Haus-stand darf nur bei Vorliegen eines triftigen Grundes verlassen werden (bspw. Arztbesuch, Einkaufen, Berufsausübung etc.).
Sport und Bewegung an der frischen Luft stellen einen triftigen Grund dar, allerdings ausschließlich alleine oder mit Angehörigen des eigenen Haus-standes und ohne jede sonstige Gruppenbildung.
Dieses gilt auf den Bundeswasserstraßen Main, Main-Donau-Kanal und Donau und auf allen bayerischen Landesgewässern, wie z.B. dem Chiemsee.
Untersagt ist der Betrieb sämtlicher Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens sondern der Freizeitgestaltung dienen. Damit ist der Betrieb von Sportboothäfen, Vereinsgeländen, Trockenliege-plätzen, Bootshallen, Wasserski- und Wakeboardanlagen etc. ausge-schlossen. Sie bleiben gesperrt. Damit bleibt auch der Zugriff auf die dort befindlichen Wasserfahrzeuge verwehrt. Auch die Vermietung von
Wassersportfahrzeugen dient der Freizeitgestaltung und ist untersagt.
Der Kranbetrieb von Booten ist grundsätzlich nur gewerblich zulässig.
Ein Einwassern von Wassersportfahrzeugen/-geräten von Privatleuten ist lediglich in öffentlich zugängigen Bereichen, z.B. an öffentlichen Slipstellen, zulässig. Auch Arbeiten von Bootseignern an ihren Wasserfahrzeugen (z.B. Herrichten zur Vorbereitung der Einwasserung, Streichen, Schleifen etc.) stellen keinen triftigen Grund zum Verlassen des eigenen Hausstands dar und sind derzeit nicht zulässig.
Zugelassen ist die Ausübung des Sports und die Bewegung an der frischen Luft, allerdings nur alleine oder mit Personen des eigenen Hausstands.
Hierunter fallen insbesondere:
Bootfahren mit Segel- oder Ruderbooten
– Stand-up-Paddeln
– Kitesurfen, Windsurfen
– u.ä.

Der Betrieb von maschinengetriebenen Sportbooten ist nicht zulässig; dieser fällt nicht unter den Begriff „sportliche Betätigung“. Keine Rolle spielt dabei, ob es sich um Verbrennungsoder Elektromotoren handelt.
Angeln ist gestattet, entsprechend der jeweiligen Fischereierlaubnis-auflagen auch vom Ruderboot oder Motorboot aus. Gemeinschaftsangeln ist nicht erlaubt.
Bitte beachten Sie: Bei der Ausübung des Wassersports kommt es immer wieder zu Rettungseinsätzen, bei denen die Wasserwacht, die DLRG, die Rettungsdienste, die Feuerwehr und Polizei eingebunden werden. Deren Einsatz wird gerade jetzt insbesondere anderweitig gebraucht.

An die Mitgliedsvereine des
Bayerischer Seglerverband e.V.
München, 31.03.2020

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vorstände unserer Mitgliedsvereine,

gerade erhalten wir die ab heute wirksame Rechtsverordnung der Bayerischen Staatsregierung (siehe beigefügte PDF-Datei) die unmissverständlich ist.
Durch § 2 Satz 1 der Rechtsverordnung ist geregelt: “Untersagt ist der Betrieb sämtlicher Einrichtungen, die nicht notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens sondern der Freizeitgestaltung dienen.“ Damit ist der Betrieb und die Nutzung aller bayerischen Häfen, das betrifft auch Werften, Boots- vermietungen, Schulungsbetriebe mit Sportgeräten etc., generell untersagt.
Untersagt ist auch der Transport von Sportgeräten zu Hafenanlagen. Ausnahmen gibt es nur bei Ausübung eines Gewerbes.
Durch diese Rechtsverordnung können theoretisch lediglich unorganisierte Wassersportler über einen öffentlichen oder privaten Zugang an und in das Wasser. Diese müssen und sollten sich aber darüber im Klaren sein, dass zum einen die Gewässer überwiegend unbeaufsichtigt sind und im Falle eines Unfalls anderweitig benötigte Ressourcen unnötig gebunden werden.
Leider kann durch diese Regelung unser Segelsport vorläufig bis 19. April nicht ausgeübt werden. Wir bitten Sie sehr, dass Sie in Ihren Vereinen für die Durchsetzung der Rechtsverordnung sorgen. Es geht bei Bekämpfung des Coronavirus schließlich um das Allgemeinwohl in Bayern.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre Vorstände des
Bayerischer Seglerverband